Kinderstern

1946
Nachdem er eine Abschrift an seine Verwandten in der Schweiz geschickt hatte, übergab Otto Frank das Tagebuch an die Historikerin Annie Romein-Verschoor, die erfolglos versuchte, es zu veröffentlichen. Sie reichte es an ihren Ehemann Jan Romein weiter, der einen Bericht darüber für die Zeitung Het Parool verfasste. Dieser erschien am 3. April 1946 unter der Überschrift „Kinderstem“ (Kinderstimme). Darin stellte er fest: „Dieses scheinbar belanglose Tagebuch eines Kindes, dieses in einer Kinderstimme gestotterte de profundis, verkörpert die Grässlichkeit des Faschismus besser als alle Beweise von Nürnberg zusammen."

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