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2019-01-07 07:43:44
Adele Osterloh
10.01.1946 in Dresden
Adele Osterloh
deutsche Dichterin. Nach einem Internatsaufenthalt in Genf und einer Italienreise heiratete sie den Frauenarzt Paul Osterloh (1849–1918), schrieb Romane und Novellen.
2017-11-12 17:05:37
Adolf Bartels
07.03.1945 in Weimar
Adolf Bartels
deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker. Er war ein Vertreter der Heimatkunstbewegung und propagierte schon früh antidemokratische und judenfeindliche Positionen, die nach 1933 prägend für die Kulturpolitik des Nationalsozialismus wurden.
2019-01-03 20:35:38
Adolf Brand
02.02.1945 in Unbekannt
Adolf Brand
war ein früher schwuler Aktivist und Begründer der weltweit ersten regelmäßig erscheinenden schwulen Zeitschrift.
2017-06-28 13:49:05
Adolf Heitmann
16.12.1946 in Schleibnitz
Adolf Heitmann
deutscher Schriftsteller und Pädagoge. 1895 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Ernst Volksmann sein Werk Vermächtnisse eines armen Mädchens. Bekenntnisse einer Bergmannstochter. Das Buch enthält 252 Briefe der Marie Müller einer gebildeten Bergmannstochter an ihren Verlobten, den Herausgeber. Das Buch wurde ein Erfolg und von der Kritik positiv beurteilt. Es beleuchtet die sozialen Verhältnisse der Zeit in den 1880er Jahren und behandelt die Stellung der Frau und das Leben von Dienstboten. Im Jahr 1910 veröffentlichte er eine zweite als Volksausgabe bezeichnete Auflage, in der er seinen Klarnamen bekennt.
2019-09-06 16:04:54
Adolf Lantz
19.08.1949
Adolf Lantz
österreichischer Theaterleiter, -regisseur und Drehbuchautor
2019-09-06 16:06:02
Adolf Saager
31.08.1949 in Massagno
Adolf Saager
Schweizer Journalist und Schriftsteller. Er veröffentlichte auch unter dem Pseudonym A. S. Edger.
2017-06-28 13:49:17
Adolf Zauner
04.08.1940 in Graz
Adolf Zauner
österreichischer Romanist. Zauner war Urheber des Terminus „Onomasiologie“.
2019-02-14 04:36:56
Akiko Yosano
29.05.1942
Akiko Yosano
japanische Dichterin, bekannt für romantische Tanka-Verse und auch als Feministin, Kritikerin und Denkerin.
2019-02-10 18:52:27
Aleksandër Stavre Drenova
11.12.1947 in Drenova
Aleksandër Stavre Drenova
albanischer Dichter. Er schrieb die albanische Nationalhymne. Asdreni stammte aus einer orthodoxen Familie und besuchte die griechische Schule in seinem bei Korça gelegenen Heimatdorf. Sein Vater starb 1885, als er dreizehn Jahre alt war. Daraufhin holten ihn seine Brüder nach Bukarest. In dieser Zeit kam Asdreni mit Intellektuellen und Schriftstellern der albanischen Exilgemeinde in Rumänien in Kontakt. Er arbeitete unter anderem als Redakteur des Wochenblatts Shqipetari (Der Albaner) und verfasste eines der ersten albanischen Schullesebücher. Nach einem kurzen Aufenthalt in Albanien 1914 kehrte er nach Rumänien zurück und engagierte sich in der albanischen Nationalbewegung. 1937 besuchte er Albanien ein weiteres Mal, kehrte aber bald nach Rumänien zurück, wo er 1947 verstarb. Asdrenis ist nicht nur für die Albanische Literatur, sondern auch für die Freiheitsbewegung seines Volkes von großer Bedeutung. Zeit seines Lebens verfolgte er das Ziel der Befreiung Albaniens von der Herrschaft der Türken. Er kritisierte dabei das albanische Bürgertum und sah sich als Sprecher des ärmeren Volkes. Sein Frühwerk ist als romantisch einzustufen. Später entwickelte sich Asdreni zum sozialkritischen Realisten. Sein Werk ist umfangreich und vielgestaltig, wobei die Lyrik überwiegt.
2019-01-19 12:21:49
Alfred Edward Woodley Mason
22.11.1948
Alfred Edward Woodley Mason
britischer Romancier, der seine Bücher als A. E. W. Mason veröffentlichte.
2019-01-03 20:07:07
Anna Hottner-Grefe
18.02.1946 in Wien
Anna Hottner-Grefe
österreichische Schriftstellerin. Sie schrieb auch unter den Pseudonymen A. G. Ostheim, Georg Hellmann, Nora Welten, Robert Schönberg und Hubert Trexler. Erste Erzählungen erschienen 1888 im Wiener Tageblatt. Von 1894 bis 1896 leitete sie die „einzige in Wien erscheinende grössere fortschrittliche ‚Frauen-Zeitung‘, die Monatsschrift Frauenleben“. Zeitweilig war sie stellvertretende Vorsitzende der „Vereinigung der arbeitenden Frauen“. Zahlreiche Liebesromane Hottner-Grefes erschienen nach ihrem Tod in Form von Romanzeitungen und -heften neu
2019-01-04 06:56:02
Anton Grumann
16.12.1937 in Möhringen
Anton Grumann
Pfarrer und Autor. 1906 in St. Peter zum Priester geweiht, führten ihn die Vikarsjahre 1907 zur Kirche St. Stephan in Karlsruhe. Dort erkrankte Grumann schwer. Seine Ärzte empfahlen eine Versetzung in wärmere Gefilde. 1909 übernahm der Geistliche die Seelsorge der deutschen Gemeinde in Florenz. Dort entfaltete er eine umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit und vertiefte sich in breit angelegte Studien, zum Beispiel über den heiligen Antoninus von Florenz. Um italienisch zu lernen, wurde ihm die Lektüre des Pinocchio empfohlen, den er ins Deutsche übersetzte.
2019-01-03 21:27:37
Anton Schott
04.04.1945 in Mettmach
Anton Schott
österreichischer Schriftsteller. Sein literarisches Werk umfasst Novellen, Erzählungen sowie historische Romane, in deren Mittelpunkt das bäuerliche Leben seiner Heimat, dem Böhmerwald, steht.
2019-01-03 20:08:11
Antonio Caso
06.03.1946 in Mexiko-Stadt
Antonio Caso
mexikanischer Schriftsteller und Philosoph und gilt neben Alfonso Reyes und José Vasconcelos als einer der bedeutendsten Intellektuellen des modernen Mexiko.
2019-02-10 18:32:25
Arthur Machen
15.12.1947 in Beaconsfield, Buckinghamshire
Arthur Machen
walisischer Autor phantastischer Geschichten und Horror-Schriftsteller. Machen studierte in London Medizin, brach nach wenigen Semestern ab und durchlebte eine entbehrungsreiche Zeit, in der er sich u. a. als Übersetzer von Rabelais und Margarete von Navarra versuchte. 1894 kam der literarische Durchbruch mit The Great God Pan, einer unheimlichen Erzählung, die das Nebeneinander der realen Welt und einer phantastischen Parallelwelt, gespeist aus keltisch/römischen Mythen, zum Thema hat. Machen schloss sich dem Hermetic Order of the Golden Dawn (Aleister Crowley, William Butler Yeats) an und reiste einige Jahre mit einer Truppe von Wanderschauspielern durch die Lande. Neben Romanen schrieb Machen vor allem Kurzgeschichten, die meist das Übersinnliche zum Thema haben. Einige dieser Geschichten drehen sich um den Schriftsteller Dyson, der in unheimliche und kriminalistischen Scharfsinn erfordernde Abenteuer verwickelt wird. Charakteristisch für Machen – besonders in den Romanen – ist eine elegische Sprache mit umfangreichen und schwärmerischen Naturschilderungen. Thema ist häufig die keltisch/römische Vergangenheit von Wales und das Fortleben uralter Mythen. Seine Helden sind oft unverstandene, einsame Menschen. Wie Borges in seinem Vorwort zur „Leuchtenden Pyramide“ andeutete, fühlte sich Machen selbst als Außenseiter, der explizit auf sein „Keltentum“ gepocht habe, um sich so, gleichsam analog zu seinen Ahnen, zum Scheitern verurteilt fühlen zu können. Der amerikanische Schriftsteller H.P. Lovecraft war ein Bewunderer Machens und wurde von diesem literarisch beeinflusst.


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